Zahnerhalt

Wurzelkanalbehandlung

Sie leiden unter einem unangenehmen Druckgefühl, haben starke klopfend- pulsierende Schmerzen in einem Zahn oder reagieren empfndlich wenn Sie heiße oder kalte Speisen und Getränke zu sich nehmen? Durch Karies oder auch nach Unfällen können Bakterien in das Zahninnere gelangen und dort genau diese Symptome auslösen. Doch Bakterien können auch unbemerkt über einen längeren Zeitraum Ihr Unheil im Wurzelkanalsystem anrichten, bis der Nerv abstirbt.

In beiden Fällen könnte eine Wurzelkanalbehandlung notwendig sein.
Hierbei wird das Wurzelkanalsystem zunächst mechanisch gereinigt (mit so genannten endodontischen Pfeilen), antiseptisch gespült und im Anschluss durch eine medizinische Einlage über mehrere Tage oder länger restlos von Bakterien befreit. Danach werden die Kanäle hermetisch verriegelt und der Zahn erhält eine Deckfüllung und wenn nötig eine Krone. Dabei geht das professionelle Team vom Dentalzentrum Plus sehr behutsam vor und sorgt dafür, dass Ihnen der betrefende Zahn erhalten bleibt.

Doch zu einer Wurzelkanalbehandlung muss es erst gar nicht kommen. Eine regelmäßige, mindestens 1x jährliche zahnärztliche Kontrolle verhindert, dass eine solche Maßnahme überhaupt nötig wird. Denn auch wenn Sie keine Schmerzen haben, kann das Team des Dentalzentrum Plus kranke Zähne ausmachen und rechtzeitig entsprechende Behandlungsmethoden einleiten.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Symptome eine Wurzelbehandlung erfordern, dann vereinbaren Sie am besten noch heute einen Termin in einem unserer Standorte in Berlin. Wir sind 300 Tage im Jahr für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch.

3X IN BERLIN

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Verursacht eine Wurzelkanalbehandlung Schmerzen?

Gerade wenn es sich um eine akute Zahnnerventzündung handelt kann die Freilegung des Zahnnervs schmerzhaft sein. Weitere Sitzungen sind hingegen oft schmerzfrei.

Ist die Wurzelkanalbehandlung eine Kassen- oder Privatleistung?

Die Gesetzliche Krankenversicherung übernimmt in der Regel nur die Kosten für eine Wurzelkanalbehandlung, wenn der betreffende Zahn im Sinne der Behandlungsrichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses „erhaltungsfähig“ und „erhaltungswürdig“ ist.* Außerdem entscheiden für die Übernahme der Kosten auch Kriterien wie z.B. die Situation des jeweiligen Gebisses, inwieweit der Zahn eine entscheidende Rolle im Gesamtsystem übernimmt oder ob es eine Gegenbezahnung gibt. Hierfür sprechen Sie uns einfach an, damit wir Ihnen mitteilen können, ob in Ihrem Fall die Krankenkasse für die Behandlung aufkommt. Komplizierte Wurzelkanäle können auch mit aufwendigeren Therapien behandelt werden. Diese sind jedoch Privatleistungen und müssen deshalb aus eigener Tasche bezahlt werden. *Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß § 91 Abs. 6 SGB V für die vertragszahnärztliche Versorgung

Sollte ein Zahn der eine Wurzelbehandlung benötigt erhalten oder gleich gezogen werden?

In erster Linie sollte ein Zahn durch eine Wurzelbehandlung immer erhalten werden. Nur wenn ein Zahn stark beschädigt ist (z.B. durch Parodontitis oder einen starken Zahnhartsubstanzverlust) und ein überkronen oder eine Füllung nicht mehr möglich ist, sollte der Zahn gezogen werden.

Was, wenn mein Zahn nach einer Wurzelbehandlung weiterhin schmerzt?

Falls der Zahn nach einer Wurzelbehandlung weiterhin Schmerzen oder ein Druckgefühl verursacht oder eine Zyste bildet, dann muss der Zahn erneut behandelt werden. Es kann vorkommen, dass die Füllung nicht randdicht ist und sich dadurch Bakterien weiter ausbreiten konnten. Sofern die Wurzelfüllung selbst die Ursache für die Schmerzen sind, muss sie entfernt und erneuert werden. Außerdem kann auch eine Entzündung der Wurzelspitze die Ursache für Schmerzen sein. In diesem Fall muss eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt werden. Hierbei handelt es sich um einen chirurgischen Eingrif bei dem die Wurzelspitze abgetragen wird und das entzündetet Gewebe entfernt wird.