Kieferorthopädie

Kieferfehlstellung

Kieferfehlstellungen (Dysgnathien) beeinträchtigen bei vielen Patienten die Funktion des Kausystems. Die angeborenen oder erworbenen Abweichungen können zu Vorbissen (Progenien), Rückbissen (Distalbissen), Schiefbissen (Laterogenien), offenen oder tiefen Bissen führen.

Die gute Nachricht: Eine Kieferkorrektur ist selbst bei Erwachsenen noch möglich und wird unter bestimmten Voraussetzungen sogar von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen – insbesondere dann, wenn es durch die Fehlstellung zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt.

Die Behandlung einer Kieferfehlstellung beginnt meist im Kindesalter zwischen dem 9. und 13. Lebensjahr und kann normalerweise mittels einer festen oder losen Zahnspange behoben werden.
Während die feste Zahnspange über die gesamte Behandlungszeit im Mund des Patienten verbleibt, kann eine lose Zahnspange eigenhändig vom Patienten eingesetzt und entfernt werden. Allerdings ist das regelmäßige Tragen der losen Zahnspange Voraussetzung für den besten Behandlungserfolg.

Bei sehr schweren Fehlstellungen oder im Erwachsenenalter ist oft eine Operation nötig, weil die Zahnspange nicht mehr viel ausrichten kann. Für Operationen bei Erwachsenen gibt es aus chirurgischer Sicht keine Altersgrenze. Jugendliche sollten jedoch mindestens das 16. Lebensjahr erreicht haben, damit die Wachstumsphase abgeschlossen ist.

Auch wenn die Operation ein eher langwieriger Prozess ist und unter Narkose stattfindet, sind unsere Patienten im Nachhinein froh, dass sie sich für eine OP entscheiden haben, denn eine Kieferfehlstellung kann zu zahlreichen Problemen führen.

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Zu welchen Probleme kann es durch eine Kieferfehlstellung kommen?

Neben Probleme beim Kauen, können Muskelverspannungen auftreten, die meist das Kiefergelenk, aber auch den Schulter- und Nackenbereich betreffen können. Außerdem berichten manche Patienten, dass sie unter Kopfschmerzen oder/und Konzentrationsschwierigkeiten leiden. Eine Kieferfehlstellung kann sogar die Atmung beeinträchtigt sein. Insbesondere, wenn der Mund aufgrund der Fehlstellung nicht mehr richtig geschlossen werden kann, kann das eine Mundatmung begünstigen, die die Anfälligkeit für Infekte steigert. Darüber hinaus kann durch eine Kieferfehlstellung zu Rückenschmerzen, Sprachstörungen oder Tinnitus kommen. Aufgrund dessen ist eine Kieferkorrektur in vielen Fällen nicht nur eine ästhetische, sondern insbesondere auch eine gesundheitliche Maßnahme.

Wer behandelt eine Kieferfehlstellung?

Die Behandlung einer Kieferfehlstellung wird normalerweise von einem Kieferorthopäden oder einem Zahnarzt durchgeführt. Allerdings muss nicht jede Fehlstellung kieferorthopädisch behandelt werden. Nur wenn die Gesundheit, das Aussehen oder die Kaufunktion des Patienten beeinträchtigt ist, dann ist ein Kieferorthopäde der richtige Ansprechpartner. Sie möchten Ihre Kieferfehlstellung korrigieren lassen oder haben Anomalien bei Ihrem Kind bemerkt? Dann holen Sie sich jetzt einen kostenfreien und unverbindlichen Beratungstermin im Dentalzentrum Plus. Jetzt Kontakt aufnehmen!